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Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften spielen wir am Samstag den 28.5.11  von 17-24 Uhr an der TU-Berlin hinter dem Hauptgebäude Str. des 17. Juni 135 auf dem Volleyballfeld Fahrradpolo mit BambooBikes und mit Bambusschlägern. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zuzuschauen und mitzumachen!
Mehr Infos: http://www.lndw.TU-Berlin.de/index.php?id=557

Vortrag von Dipl. Ing. Johannes Fischer:
Nachwachsender Rohstoffe in Rotorblättern von Windenergieanlagen

Mittwoch 6.7.  16:00  Raum WF-017 Fasanenstr. 90
Nach Abschluss meiner Diplomarbeit zum Thema "Verwendbarkeit nachwachsender Rohstoffe in Rotorblättern von Windenergieanlagen" findet dazu am Mittwoch, den 6.7. ab 16:00 am PTK, Raum WF-017 ein Vortrag statt.
Siehe auch: http://www.ptk.tu-berlin.de/ptk/menue/polymertechnik_und_polymerphysik

Das Thema Rotorblätter bildete bei der Arbeit nur den Rahmen. Grundlegend habe ich mich mit Materialversuchen an Flachsfaser-Epoxidharz-Verbundbauteilen beschäftigt. Ich bin überzeugt davon, dass die Arbeit von großem Interesse für alle angehenden Ingenieure der PW sein sollte, da sie nach meinem Wissensstand das Maximum dessen aufzeigt, was derzeit mit Naturfaserverbundwerkstoffen an mechanischen Eigenschaften erzielbar ist.

Hier die Kurzfassung:

In der vorliegenden Arbeit wurde die Möglichkeit für die Verwendung von Naturfaser-Epoxidharz-Verbundwerkstoffen in hochbelasteten großflächigen Strukturbauteilen am Beispiel von Rotorblättern für Windenergieanlagen aufgezeigt. Es wurden fünf verschiedene Halbzeuge, unidirektionale Gewebe aus Flachsfasern, beschafft und in einleitenden Untersuchungen konnten Parameter für eine Faservortrocknung sowie die Eignung zur Verwendung im Vakuuminfusions-Herstellverfahren ermittelt werden. Mit diesen Parametern wurden die Gewebe im VAP-Vakuumverfahren zu Laminaten verarbeitet und auf ihre statischen mechanischen Eigenschaften geprüft. Zusätzlich konnten orientierende Versuche mit alkalisierten Naturfasergeweben durchgeführt werden.
Die Auswertung der Ergebnisse und der Vergleich mit Daten von im gleichen Verfahren hergestellten Glasfaserverbundproben zeigte, dass die geprüften Materialien unter Längszugbelastung mit normierten Kennwerten ähnliche spezifische Steifigkeitseigenschaften erzielen. Die spezifischen Festigkeiten blieben jedoch hinter den Glas-Referenzwerten zurück. Bei Querzug- und Schubbelastungen wurden spezifische Kennwerte der Festigkeiten ermittelt, welche dem Vergleich standhielten; hier konnten die spezifischen Steifigkeiten hingegen nicht überzeugen. Die Alkalisierung erbrachte keine Kennwertsteigerungen.